insgesamt ca. 300 km² und damit vergleichbar mit der flächenmäßigen Ausdehnung der Landeshauptstadt Dresden (328 km²)
Lage
nordöstlich der Landeshauptstadt Dresden, im westlichen Teil des Landkreises Bautzen
Einwohner:
ca. 51.900, Bevölkerungsdichte 173 EW/km²
LEADER-Region:
Im Oktober 2006 wurde die Bewerbungsrunde im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung als LEADER- bzw. ILE-Gebiet für den Zeitraum 2007 – 2013 eröffnet. Insgesamt 34 Regionen des ländlichen Raums reichten ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) bzw. ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) bei den damaligen Staatlichen Ämtern für Ländliche Entwicklung ein.
Auf der Grundlage des erstellten ILEKs wurde die Region Westlausitz im Oktober 2007 durch das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) zu einer der 12 LEADER-Regionen des Freistaates Sachsen ernannt und damit als besonders förderwürdig eingestuft. Die französische Abkürzung LEADER steht für die Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und ist eine Initiative der Europäischen Union, mit der Projekte im ländlichen Raum im Zeitraum 2007-2013 gefördert werden. Die Richtlinie für Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE/2007) des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft stellt die gesetzliche Grundlage für diese Förderung dar.
Historie
Bedingt durch die Lage im Westlausitzer Hügel- und Bergland und den daraus resultierenden relativ ungünstigen Relief- und Klimaverhältnissen wurde die Region erst im Mittelalter durch die Ostkolonisation erschlossen. Davon zeugen noch heute die langen Waldhufen- bzw. Reihendörfer als historische Flurformen der Dörfer und Gemeinden. Seit dem 18. Jahrhundert etablierte sich vor allem im Rödertal die Bandweberei als Wirtschaftszweig. Durch den Bau der sächsisch-schlesischen Eisenbahn Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt die Region einen günstigen Zugang zu den Rohstoff- und Absatzmärkten, was die Industrialisierung vorantrieb. Typische in der Westlausitz angesiedelte Gewerke sind z.B. die Fabrikation von Landmaschinen, Lederwaren, Tuch, Riemen und Glas. Über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt ist die Westlausitzer Handwerkskunst, vor allem die Töpferei, der Blaudruck und die Pfefferküchlerei.
Fläche
insgesamt ca. 300 km² und damit vergleichbar mit der flächenmäßigen Ausdehnung der Landeshauptstadt Dresden (328 km²)
Lage
nordöstlich der Landeshauptstadt Dresden, im westlichen Teil des Landkreises Bautzen
Einwohner:
ca. 51.900, Bevölkerungsdichte 173 EW/km²
LEADER-Region:
Im Oktober 2006 wurde die Bewerbungsrunde im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung als LEADER- bzw. ILE-Gebiet für den Zeitraum 2007 – 2013 eröffnet. Insgesamt 34 Regionen des ländlichen Raums reichten ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) bzw. ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) bei den damaligen Staatlichen Ämtern für Ländliche Entwicklung ein.
Auf der Grundlage des erstellten ILEKs wurde die Region Westlausitz im Oktober 2007 durch das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) zu einer der 12 LEADER-Regionen des Freistaates Sachsen ernannt und damit als besonders förderwürdig eingestuft. Die französische Abkürzung LEADER steht für die Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und ist eine Initiative der Europäischen Union, mit der Projekte im ländlichen Raum im Zeitraum 2007-2013 gefördert werden. Die Richtlinie für Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE/2007) des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft stellt die gesetzliche Grundlage für diese Förderung dar.
Historie
Bedingt durch die Lage im Westlausitzer Hügel- und Bergland und den daraus resultierenden relativ ungünstigen Relief- und Klimaverhältnissen wurde die Region erst im Mittelalter durch die Ostkolonisation erschlossen. Davon zeugen noch heute die langen Waldhufen- bzw. Reihendörfer als historische Flurformen der Dörfer und Gemeinden. Seit dem 18. Jahrhundert etablierte sich vor allem im Rödertal die Bandweberei als Wirtschaftszweig. Durch den Bau der sächsisch-schlesischen Eisenbahn Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt die Region einen günstigen Zugang zu den Rohstoff- und Absatzmärkten, was die Industrialisierung vorantrieb. Typische in der Westlausitz angesiedelte Gewerke sind z.B. die Fabrikation von Landmaschinen, Lederwaren, Tuch, Riemen und Glas. Über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt ist die Westlausitzer Handwerkskunst, vor allem die Töpferei, der Blaudruck und die Pfefferküchlerei.