LEADER-VORHABEN Umsetzung der Integrierten Ländlichen Entwicklung im Freistaat Sachsen

Gefördert durch: Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete www.eler.sachsen.de

Eröffnung Rad- und Wanderzentrum im Tierpark Bischofswerda

Zahlreiche Gäste und Besucher verfolgten am Freitagnachmittag trotz Dauerregens die Eröffnung des Rad- und Wanderzentrums „Tor zur Oberlausitz“ im Tierpark Bischofswerda.

Im Rad- und Wanderzentrum stehen zwei E-Bikes, acht Trekkingräder für Erwachsene und zwei Kinderfahrräder zur Vermietung bereit. Der Standort im Tierpark ist nicht zufällig gewählt, da dieser täglich – auch an den Wochenenden – geöffnet ist (im Sommer 9 bis 18 Uhr). Wer Räder ausleihen möchte, meldet sich einfach am Eingang des Tierparks. Die Fahrräder können dann an 18 anderen Ausleihstationen in der Oberlausitz zurückgegeben werden.

Das neue Rad- und Wanderzentrum bietet als Schnittstelle zwischen der Region Westlausitz und der Oberlausitz einen hervorragenden Ausgangspunkt, die neuen Radrouten in der Westlausitz (Kultur-, Produkt- und Naturerlebnisroute), die unmittelbar am Tierpark vorbei führen und noch in diesem Jahr ausgeschildert werden, zu befahren. In diesem Zusammenhang werden in den nächsten zwei Monaten Informationstafeln zu den Routen an 32 zentralen Standorten in der Westlausitz errichtet. Eine steht dann auch direkt am Tierpark.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
www.radwandern-oberlausitz.de

 

Fachexkursion Regionalmanager und LAG-Vertreter aus Brandenburg in die Oberlausitz

Vom 17. bis 19. Juni 2013 wird eine Gruppe von Regionalmanagern, LAG-Vorsitzenden und ein Ministeriumsvertreter aus Brandenburg den Freistaat Sachsen im Rahmen einer Fachexkursion besuchen.  Nach einem Tag in der Region Dresdner Heidebogen und dem Besuch des Granitdorfes Demitz-Thumitz werden die Brandenburger sich am 18.06.2013 ab ca. 14:00 Uhr in der Westlausitz zum Thema “Profilierung als Energieautarke Region” informieren. Geplant sind folgende Programmpunkte:

14:00 Uhr – Besichtigung eines mit erneuerbaren Energien betriebenen Nahwärmenetzes (Holzhackschnitzel)
14:45 Uhr – Vorstellung einer solar- und windkraftbetriebenen Straßenlaterne
15:00 Uhr – Vorstellung der Region und des ILEK-Leitprojektes „Aufbau eines kommunalen Energiemanagements“
16:15 Uhr – Besichtigung der Pilotanlage „fischfreundliches Wehr“ (einschl. Energiegewinnung durch Gravitationswirbelkraftwerk)

Am letzten Tag des Besuches stehen dann noch Besuche in den Regionen Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sowie Lausitzer Seenland auf dem Programm.

Bundesweites LEADER-Treffen in Bad Kissingen

Das mittlerweile dritte bundesweite LEADER-Treffen fand am 29. und 30. April 2013 in Bad Kissingen statt. Organisiert wurde es wie auch in den Vorjahren von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS). Der Schwerpunkt des Treffens lag auf den nächsten Schritten der regionalen Entwicklungsprozesse. Neben Fachbeiträge zum neuesten Stand der Entwicklungen auf EU-, Bundes- und Länderebene wurden in insgesamt 6 parallel laufenden Modulen Informationen zu Themen wie Finanzierung des Regionalmanagements, Beteiligungsformen für Akteure, geeignete Rechts- und Organisationsformen für LAGs sowie Öffentlichkeitsarbeit für eine bessere Anerkennung des LEADER-Ansatzes in der Region gegeben.

 

Infoveranstaltung "Energieeffiziente Straßenbeleuchtung"

Statistische Erhebungen der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH zeigen, dass ca. 1/3 der Straßenbeleuchtung älter als 20 Jahre ist. Durch den Einsatz effizienter Leuchtmittel, Betriebsgeräte und Leuchten sowie intelligenter Beleuchtungssteuerung können Einsparpotentiale von bis 60 Prozent erreicht werden. Um den Kommunen der Westlausitz grundlegende Informationen zu energieeffizienter Straßenbeleuchtung zu vermitteln, fand am 15.04.2013 in Großharthau eine Fachveranstaltung diesem Thema statt. Zur Veranstaltung geladen hatte die SAENA im Rahmen des Projektes STEP. Herrn Wagner von der SAENA stellte grundlegende Informationen wie z.B. Energiekennwerte von Straßenbeleuchtungen aber auch Optimierungsansätze und Fördermöglichkeiten, die bei der Verbesserung der Energieeffizienz der kommunalen Straßenbeleuchtung in Anspruch genommen werden können, vor. Außerdem präsentierten Herr Wald von der ENSO Netz GmbH und Herr Dittmann von der Firma ERN-Energie Ressourcen Netzwerk GmbH, wie sie die Kommunen bei der Bestandserfassung und Bewertung der vorhandenen Straßenbeleuchtung unterstützen können. Das in der Veranstaltung vermittelte Wissen muss nun von den Energiebeauftragten und den Mitarbeitern der Verwaltungen Schritt für Schritt in der Praxis umgesetzt werden. Damit können in Bezug auf die Energiekosten weitere umfangreiche Einsparpotentiale mobilisiert werden.

Westlausitz als Referent beim 3. europäischen Step-Meeting in Helsinki

Die Erfahrungen der Region Westlausitz zum Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind europaweit gefragt! Vom 10. – 12. April 2013 fand in Helsinki das 3. europäische Step-Meeting statt, an dem auch Vertreter der Region Westlausitz und der Sächsischen Energieagentur (SAENA) teilnahmen. Die Veranstaltung dient dazu, Best-practise-Beispiele vorzustellen, also zu zeigen, welche guten Ideen und Ansätze in den Ländern mit Hilfe von Step-Projektgeldern umgesetzt werden. Neben Irland und Ungarn, haben auch Polen und Deutschland (vertreten durch die SAENA und die Westlausitz) Projekte vorgestellt. Durch die Westlausitz wurden die Aktivitäten der Region zur Erreichung des Zieles “energieautarke Region Westlausitz” sowie die Erfahrungen mit dem sächsischen Pilotprojekt “Aufbau eines kommunalen Energiemanagements” vorgestellt.  Das Projekt der Westlausitz stieß dabei auf großes Interesse; zahlreiche Fragen und Details wurden diskutiert. Einzig die finnischen Vertreter konnten auch mit Erfahrungen aus einem ähnlichen Projektansatz aufwarten. Desweiteren besichtigten die Teilnehmer des Step-Meetings ein riesiges Wärme-Kälte-Kraftwerk in der Nähe von Helsinki, in welchem durch Abfallrecycling Energie gewonnen wird, so z.B. Wärme aus Abwasser.

Westlausitz bewirbt sich um Sächsischen Umweltpreis 2013

Das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) vergibt in diesem Jahr erneut den Sächsischen Umweltpreis. Bewerben konnten sich Unternehmen aber auch Verbände, Vereine und natürliche Personen u.a. mit modellhaft nachhaltigen Einzelprojekten, der Erbringung innovativer Umweltleistungen sowie umweltfreundlichen Produkten, Technologien oder Produktionsverfahren. Bis zur Bekanntgabe der Preisträger am 06. Juli 2013 steigt in der Region Westlausitz die Spannung, den die Region hat sich mit ihrem sächsischen Pilotprojekt „Aufbau eines kommunalen Energiemanagements“ um den Sächsischen Umweltpreis beim SMUL beworben und hofft nun, als einer der Preisträger durch die Jury ausgewählt zu werden.

Jugendprojektförderung in dem Programm „Hoch vom Sofa!“

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Jugendprojektförderung in dem Programm „Hoch vom Sofa!“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Gefragt sind gute Ideen von Kindern und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, die ab Mitte Mai 2013 umgesetzt werden können und Spuren im Gemeinwesen hinterlassen. Der Aufbau einer Theatergruppe oder einer Jugendredaktion, die Gestaltung einer Brachfläche oder eine Fotoausstellung. Die DKJS bietet Unterstützung und eine Förderung ausgewählter Projektvorschläge bis max. 2.000 Euro. Vorschläge können die Jugendlichen ab sofort gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner (einem Verein, Verband oder Gemeindevertretern etc.) bis zum 10. April 2013 bei der DKJS einreichen. Anfang Mai wählt eine Jury aus Jugendlichen und Erwachsenen rund 30 der Jugendinitiativen aus, die ab Mitte Mai ihre Ideen umsetzen. Umfangreiche Informationen zum Programm “Hoch vom Sofa!” sowie die Bewerbungsunterlagen finden sich unter http://www.hoch-vom-sofa.de.

3. bundesweites Leader-Treffen in Bad Kissingen

Am 29. und 30.04.2013 findet das mittlerweile dritte LEADER-Treffen dieser Förderperiode in Bad Kissingen statt.  Der Hauptaugenmerk liegt auf den nächsten Schritten im regionalen Entwicklungsprozess. Angeboten werden sechs parallel laufende Module mit einem breiten Spektrum an Themen: So geht es u.a. um die Finanzierung des Regionalmanagements mit und ohne Förderung, um Ziele und den Aktionsplan im ILEK/REK, um Beteiligungsformen und zielgruppenspezifische Herangehensweisen sowie um die Erweiterung des Akteursspektrums in Leader-Regionen. Aber auch das Thema “Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation für eine bessere Anerkennung von Regionalmanagements und Leader in der Region” wird von Interesse sein. Weitere Informationen finden sich unter http://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/service/veranstaltungen/leader-treffen/.

Westlausitzer Pilotprojekt stößt auch im Ausland auf Interesse

Vom 25.02. – 28.02. 2013 fand eine von der Außenhandelskammer und vom RKW Kompetenzzentrum organisierte Informationsreise zum Thema „Energieeffizienz im öffentlichen Sektor“ statt. Teilnehmer waren hochrangige Vertreter aus der Wirtschaft und Verwaltung Bosnien-Herzegowinas. Im Rahmen dieser Veranstaltung besichtigten die Teilnehmer einige hocheffiziente Gebäude (teilweise Passivhäuser) in Dresden, so z.B. eine Kindertagesstätte, die im Passivhausstandard errichtet und ein Haus des Friedrichstätter Krankenhauses, welches energieeffizient saniert wurde. Im Rahmen eines Einführungsseminars erhielten die Gäste umfangreiche Informationen zu Projekten und Initiativen in Sachsen. In diesem Zusammenhang war neben der TU Dresden und der Landeshauptstadt Dresden auch die Region Westlausitz mit einem Redebeitrag vertreten und stellte das sächsische Pilotprojekt „Aufbau eines kommunalen Energiemanagements“ sowie die Aktivitäten in der Region vor. Dank Simultanübersetzung konnten Fragen sofort unkompliziert geklärt und Details erläutert werden. Möglicherweise findet nun die Westlausitzer Strategie künftig auch in Bosnien-Herzegowina Nachahmer.

Grünes Licht für die Fortführung der Förderung ländlicher Räume

Am 08.02.2013 haben sich die Mitgliedsstaaten der EU auf den Finanzrahmen für die Jahre 2014 – 2020 verständigt. Staatsminister Kupfer gab hinsichtlich des Europäischen Landwirtschaftsfonds für den ländlichen Raum (ELER) folgende Information: ” Der Fonds enthält jetzt mit rund 85 Milliarden Euro 1,4 Milliarden Euro mehr. Das ist ein gutes Signal an unsere ILE- und LEADER-Gebiete…. Die Förderung des ländlichen Raums über die Integrierte Ländliche Entwicklung kann weiter gehen.” Offen bleibt vorerst jedoch noch, wann genau die neue Förderperiode startet.